Meet and Greet – POTTBURRI GmbH setzt auf heimkompostierbaren Pflanzentopf

Straelen | Februar 2020: Kreislaufwirtschaft und Gartenbau werden immer mehr zum untrennbaren Duo. Demgemäß folgten auch zahlreiche Produzenten der Einladung zum 2. POTTBURRI meet and greet am 18.02. um sich intensiv mit POTTBURRIs bisherigem Werdegang und den vom Unternehmen skizierten Zukunftsperspektiven des Gartenbaus auseinander zu setzen.

Der Fokus lag auf dem von der Firma Golden Compound GmbH entwickelten Pflanzentopf. Dessen Besonderheit: Er ist der erste, dessen Rohstoff „SunCircle“ auf Sonnenblumenschalen aufbaut und der in dieser speziellen Zusammensetzung alle technischen Langzeitanforderungen im Gartenbau erfüllt hat und dann beim Endkunden vollständig in der Gartenerde abbaut. Mit anderen Worten: Er wird in die Erde gesetzt, wo er binnen 12 Monaten – ohne dauerhaft Mikropartikel zu hinterlassen – zu Biomasse wird. Ähnliche am Markt befindliche Rohstoffmischungen sind bestenfalls industriell kompostierbar, was bedeutet, dass während des Kompostierungsvorganges Temperaturen von über 50°C benötigt werden. Unterhalb dieser Temperaturen findet kaum ein Abbau statt.

Der von Golden Compound entwickelte Pflanzentopf bestätigt hingegen, dass sich der Rohstoff bereits bei deutlich geringeren Temperaturen, wie sie in der Gartenerde herrschen, schnell zersetzt. Selbst in der Winterperiode findet ein merkbarer Abbau statt. Weiterer Vorteil: Man spart Kosten und CO2 der Transportwege zum zentralen Entsorger, da an Ort und Stelle kompostiert wird.

„Genau das können wir anhand unserer Erfahrungen seit 2018 mit Langzeitstauden, Bio-Kräutern und Gemüse mit erstem Fruchtansatz bestätigen. Der gartenkompostierbare Pflanzentopf war dabei einer harten Belastungsprobe von teilweise frostigen Temperaturen im Freilandbereich, teilweise dauerhaften über 20°C im Gewächshaus ausgesetzt. Von den Ergebnissen sind die Produzenten und wir überwältigt“, berichtet Antonia Cox, Geschäftsführerin der POTTBURRI GmbH.

POTTBURRI setzt bei seinen bisherigen und weiteren Entwicklungen auch deutlich auf die Meinung des Endkunden und die Erfahrungen des Handels, wo etwa sich zu rasch zersetzende Töpfe nicht als optimal angesehen werden. Dadurch fallen einige wenige Produktionsweisen und -längen raus.

Antonia Cox: „Es gilt immer, eine optimale Balance zwischen der Haltbarkeit im professionellen Gartenbau und einer zügigen Zersetzung beim Endkunden zu erzielen. Diese Balance ist die größte Herausforderung, aber auch das Geheimrezept des POTTBURRI.“

2020-02-28T10:16:18+00:00