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About Matthias Bruns

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Michael Carus, Leiter Nova Institut, zu unserer zertifiziert heimkompostierbaren Kaffeekapsel.

Die neuen Kaffeekapseln bestehen aus einem innovativen Material, einem neuen bio-basierten Kunststoff und gemahlenen Sonnenblumenschalen. Die Kapseln genügen höchsten Qualitätsansprüchen und stellen für den umweltbewussten Konsumenten eine attraktive Alternative dar. Das Material besteht aus hohen Anteilen erneuerbaren Kohlenstoffs und schont damit fossile Ressourcen.

Die Kaffeekapseln sind zudem vollständig biologisch abbaubar, wie auch der Kaffeerest selber. Selbst im Heimkompost dauert der biologische Abbau nur wenige Wochen, was durch Zertifikate belegt ist. Regenwürmer werden durch den Kaffee angezogen und beschleunigen die Kompostierung. Der Kaffee erhöht die Düngewirkung des Kompost mit Phosphor, Kali und Stickstoff. Durch den vollständigen biologischen Abbau verbleibt auch kein Mikroplastik im Kompost.

Der biologische Abbau der Kapsel trägt zur Abfallvermeidung bei und benötigt kein aufwändiges Sammelsystem.

Beim CO2-Fußabdruck schlägt die neue Kapsel jede Alu-Kapsel. Die neue Kapsel ist gelebte Kreislaufwirtschaft. Sie bringt bio-basierte Materialien zurück in den natürlichen Kreislauf.

Billion – Produktion von nachhaltigen „Coffee-To-Go“

Golden Compound Material wird auf der Hercule 2K Maschine von Billion zu nachhaltigen „Coffee-To-Go“ Bechern verarbeitet.

Unser Kunde fm Kunststofftechnik GmbH aus dem Oldenburger Münsterland verwendet aktuell eine Hercule 2K Maschine zur Produktion eines nachhaltigen „Coffee to go“ Bechers. Dieser neuartige Becher ist vollständig kompostierbar aber dennoch spülmaschinenfest. Dies ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal im Vergleich mit anderen marktüblichen Lösungen.

Die Becher werden aus S²PC Biowertstoff hergestellt, einem Material des Ladbergener Unternehmens Golden Compound GmbH, einer Partnerfirma der fm Kunststofftechnik. Golden Compound mischt seinen Kunststoffcompounds Schalen von Sonnenblumenkernen in unterschiedlichen prozentualen Anteilen bei. Diese Schalen sind normalerweise Abfallprodukte bei der Speiseölherstellung. Hier dienen sie jetzt als wertvoller Rohstoff, der nicht nur einen Beitrag zum Carbon Footprint des Artikels leistet, sondern auch die Kunststoffeigenschaften verbessert. So können z. B. Zykluszeiten verringert und Einfallstellen im Material vermieden werden. Im vorliegenden Fall verringerte sich die Zykluszeit im Vergleich zu konventionellem Material um rund 15%.

Die ersten Becher wurden für die norddeutsche Bäckereikette Müller &Egerer hergestellt. Dieses Unternehmen führt den Umweltschutzgedanken konsequent fort. Man nutzt bereits eigenen Ökostrom und ein Wärmeverbundsystem. Da lag es nahe, dem Trend der Getränke zum Mitnehmen eine umweltfreundliche Wendung zu geben. Billion SAS begleitete die Erstproduktion der Becher in Frankreich, in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Werkzeughersteller und dem Kunden fm Kunststofftechnik. Der verwendete Materialmix des Bechers ist zu 100% biobasiert. Ein Recycling „Becher to Becher“ ist möglich und bei Golden Compound bereits vorbereitet, ebenso jedoch auch die Kompostierung in der Erde am Ende des Lebenszyklus – nicht wie sonst oft üblich in industriellen Kompostieranlagen. Der besondere Clou: Die Becher sind trotz der Kompostierbarkeit spülmaschinengeeignet! Testbecher haben bereits 500 Durchläufe in standardisierten Spülmaschinentests überstanden. Darüber hinaus sorgt das Material mit seinen isolierenden Eigenschaften auch dafür, dass das Getränk länger warm bleibt und sich niemand die Finger am Becher verbrennt.